LINOx BW

Ladeinfrastruktur für Baden-Württemberg

News

LINOx BW bei der International Electric Vehicles Symposium & Exhibition (EVS35) in Oslo

Postersession Das Projekt LINOx BW ist im Juni 2022 bei der jährlich stattfindenden Konferenz EVS mit zwei wissenschaftlichen Veröffentlichungen vertreten. Im Rahmen einer Präsentation in der Session E2 am 14. Juni wird das Paper "The impact of charging infrastructure on local emissions of nitrogen oxides" ("Der Einfluss von Ladeinfrastruktur auf lokale Stickstoffoxid-Emissionen") vorgestellt, das Paper "Building and utilizing funded charging infrastructure in Germany: reasons and motivations" ("Der Aufbau und Einsatz geförderter Ladeinfrastruktur in Deutschland: Gründe und Motivationen") im Zuge einer Poster-Dialogsession. Autor:innen der Paper sind Karsten Hager und Alexandra Graf (beide Institut Stadt | Mobilität | Energie (ISME) GmbH), die das Projekt LINOx BW bei der EVS35 vertreten werden. Die besten Paper werden nach einem Peer-Review-Prozess und der Gelegenheit für die Autorinnen und Autoren, das Paper nochmals inhaltlich zu erweitern, im World Electric Vehicle Journal veröffentlicht.

Alle Informationen zum EVS und das (vorläufige) Programm finden Sie auf der offiziellen Veranstaltungs-Homepage: https://evs35oslo.org/.

Tiefeninterviews mit 21 Lead-Partnern geführt

Leadpartner Besonders spannende Vorhaben – sei es wegen der großen Anzahl der Ladepunkte oder eines ungewöhnlichen Anwendungsfalls – werden im Projekt LINOx BW noch einmal genauer untersucht. Hierzu erhalten die Letztzuwendungsempfänger (LZE) eine Anfrage, ob sie zum Lead-Partner werden möchten. Im Rahmen eines etwa einstündigen Interviews wird dann der Prozess der Entscheidungsfindung zum Aufbau von Ladeinfrastruktur nachgezeichnet, es werden aber auch Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb erfragt. Inzwischen sind es bereits 21 Lead-Partner, die zu ihren individuellen Anwendungsfällen wie Pflegediensten, WEGs oder Parkhäusern ausgiebig Informationen bereitgestellt haben. Welche Arten von Lead-Partnern wir für die Gespräche gewinnen konnten, kann obiger Tabelle entnommen werden.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich für die Teilnahme unserer Lead-Partner an den Gesprächen bedanken!

Veröffentlichung im Fachmagazin Transforming Cities

Inhaltsverzeichnis Das Projekt LINOx BW präsentiert Zwischenergebnisse aus den Anwendungsfällen Parkhaus/P&R sowie privates Firmengelände in der aktuellen Ausgabe 1|2022 des Fachmagazins Transforming Cities. Dabei wird sowohl auf die quantitativen als auch die qualitativen Daten, die während des Projekts erhoben wurden, zurückgegriffen.

Es handelt sich um Zwischenergebnisse, da weiterhin Daten erhoben werden. Die aktuelle Ausgabe Transforming Cities mit dem angesprochenen Artikel kann gegen Gebühr auf der Internetseite des Magazins heruntergeladen werden.

Die Hälfte der Projektstandorte besitzt Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien

Anlagen Die Zwischenergebnisse aus der Befragung von Letztzuwendungsempfängern im Projekt LINOx BW zeigt, dass bereits die Hälfte der Projektstandorte Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien besitzen. Da weiterhin Daten und neue Zuwendungsempfänger hinzukommen, sind die Ergebnisse noch nicht final.

Von 185 Standorten, an denen durch LINOx BW geförderte Ladeinfrastruktur aufgebaut wird, ist an 77 (rund 42%) eine PV-Anlage vorhanden. Rund 8% der Standorte verfügen über ein Blockheizkraftwerk (BHKW), Strom aus Biomasse wird an einem Standort erzeugt. Somit besteht an der Hälfte der Standorte noch Potenzial, dezentrale Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien aufzubauen.

LINOx BW zeigt ungenutzte Potenziale der Sektorenkopplung

Sektorenkopplung Mit der Förderzusage erhalten die Letztzuwendungsempfänger (LZE) von LINOx BW eine Kurzbefragung, mit der die geplanten Maßnahmen erfasst werden. Die ersten (vorläufigen) Ergebnisse zeigt zusammenfassend das Schaubild. Da noch Daten hinzukommen, sind die Ergebnisse noch nicht final.

Von aktuell 203 genehmigten LINOx BW-Einzelprojekten planen 58% der Projekte, ein Lademanagement in Ihrer Ladeinfrastruktur aufzubauen. Knapp jedes dritte Projekt möchte den bisherigen Netzanschluss ertüchtigen. Allerdings planen nur 6% der LZE die Installation eines Speichers zur Nutzung von eigenerzeugtem Strom für die Ladeinfrastruktur. Um eine Verkehrswende mit der Energiewende zu verknüpfen, muss der Themenkomplex Sektorenkopplung in zukünftigen Förderungen adressiert werden. Ca. 54% der LZE haben bereits Ladeinfrastruktur installiert und somit vor LINOx bereits Erfahrungen mit Elektromobilität gesammelt. Dies bedeutet, dass ca. 46% der LZE im Rahmen von LINOx BW ihren Start in die Elektromobilität gewagt haben. Wir freuen uns, dass wir Sie dabei unterstützen können!

LINOx-Antragsteller besitzen Fahrzeuge der Kompaktklasse und Nutzfahrzeuge

Fahrzeigklassen Aus den Kurzbefragungen, die alle Letztzuwendungsempfänger (LZE) nach dem Erhalt der Förderzusage ausfüllen, können nun erste, vorläufige Ergebnisse gezeigt werden. Da noch Daten hinzukommen, sind diese nicht final. Der Grafik kann man entnehmen, welche Fahrzeuge der LZE zum Zeitpunkt der Antragstellung im Förderprogramm LINOx BW über welche Antriebe, geordnet nach Fahrzeugklassen, verfügt haben. Aktuell besitzen unsere Antragsteller 636 Fahrzeuge in der Kompaktklasse, 634 Nutzfahrzeuge sowie 516 Klein- und Kleinstwagen. Die Ladeinfrastruktur ist allerdings vorrangig für Kompakt- und Kleinstwagen vorgesehen; die aktuelle Produktpalette bei elektrisch-betriebenen Nutzfahrzeugen wird am Markt kontinuierlich größer, wird allerdings erst in einigen Jahren vollständig zum Tragen kommen. Ein hohe Nachfrage seitens der Antragsteller für elektrisch-betriebene Nutzfahrzeuge ist aus diesen Daten allerdings bereits ableitbar.

Die Daten werden gegen Ende des Projektes erneut erhoben, nachdem die geförderte Ladeinfrastruktur aufgebaut wurde. Wir sind gespannt darauf, wie sich bis dahin die Fuhrparks der LZE verändert haben!

Web-Seminar Eigenverbrauch, PV-Carports und Lademanagement im Unternehmen

Die regionale Kompetenzstelle Netzwerk Energieeffizienz (KEFF) Baden-Württemberg bietet am 9.12.2020 16:00 bis 17:30 Uhr ein Web-Seminar zum Thema "Eigenverbrauch, PV-Carports und Lademanagement im Unternehmen: Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte". Herr Huschenhöfer vom LINOx-BW-Projektpartner ZSW wird hier zum Aufbau intelligenter Ladeinfrastruktur und Lastmanagement berichten. Daneben werden auch Möglichkeiten der Photovoltaik auf Parkplätzen sowie rechtliche Aspekte beleuchtet.
Die Anmeldung kann noch bis einschließich 8.12.2020 unter diesem Link erfolgen. Weitere Informationen finden Sie hier.

KfW-Förderung Ladestationen für Elektroautos in Wohngebäuden

Im KfW-Zuschussportal können Eigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften, Mieter und Vermieter einen Zuschuss für Ladestationen für Elektroautos beantragen.
Wichtig: Stellen Sie Ihren Antrag, bevor Sie mit Ihrem Vorhaben starten!
Die Förderung besteht aus einem pauschalen Zuschuss pro Ladepunkt in Höhe von 900 Euro, wenn pro Ladepunkt Kosten in mindestens derselben Höhe anfallen. Darunter gibt es nichts. Nähere Informationen finden Sie hier.
Auch wenn Sie zu dem Kreis der Förderberechtigten bei LINOx BW zählen, kann im Einzelfall das KfW-Programm für Sie vorteilhaft sein. Wir empfehlen daher, vor einer Antragstellung die Bedingungen zu vergleichen.

WEG-Reform: Zustimmung des Bundesrates erleichtert den Einbau von E-Ladesäulen

Wallbox Nachdem der Bundestag der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) am 19.09.2020 zugestimmt hatte, erhielt diese nun auch die Zustimmung des Bundesrates. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird das Gesetz noch dieses Jahr (zum 01. Dezember) in Kraft treten. Unter anderem vereinfacht die Modernisierung des Gesetzes (Teil-)Eigentümern und Mietern den Einbau privater Ladesäulen für Elektroautos. Diese haben künftig einen gesetzlichen Anspruch darauf, in der (Tief-)Garage oder auf dem Hausgrundstück eine Ladesäule zu installieren – ohne, dass dies der Zustimmung der Miteigentümer/ -mieter bedarf.
Weitere Informationen finden sich in den Bundesratsdrucksachen 544/20 (Gesetz zur Förderung der Elektromobilität und zur Modernisierung des WEG und zur Änderung von kosten- und grundbuchrechtlichen Vorschriften (WEMoG)).

LINOx BW Zwischenbilanzkonferenz am 9. Oktober 2020

Nach etwas mehr als zwei Jahren Projektlaufzeit und über 1.000 geförderten Ladepunkten in den NOx-Kommunen luden die Projektpartner von LINOx BW am 9. Oktober ab 10:00 Uhr zu einer virtuellen Zwischenbilanzkonferenz ein. Nach einer Begrüßung durch Frau Dr. Susanne Nusser (Städtetag BW) sowie Herrn Dr. Sören Grawenhoff (TÜV Rheinland) wurden erste Ergebnisse aus den geförderten Vorhaben sowie weitergehende Informationen zu LINOx BW durch die Partner vorgestellt. Anschließend hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, in verschiedenen Workshops die bisher gewonnen Erkenntnisse zu vertiefen, Rückfragen zu stellen und die Gelegenheit zum Austausch zu nutzen. Die Agenda im Detail finden Sie hier. Die Präsentationen werden in Kürze auf dieser Seite als Download zur Verfügung gestellt.

Neuer Leitfaden zur Ladeinfrastruktur

Leitfaden Die e-mobil BW GmbH – Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg hat einen neuen Leitfaden zur Ladeinfrastruktur herausgegeben. Darin stellen die Projektpartner von LINOx BW und die e-mobil BW die Grundlagen zum Aufbau und zur Nutzung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vor. Hierbei werden technische, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte erläutert.
Praxisbeispiele aus dem LINOx BW-Projekt veranschaulichen anhand konkreter Anwendungsfälle den Aufbau von Ladeinfrastruktur unter verschiedenen Rahmenbedingungen.
Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden.

Bundesrat fordert schnellst mögliche Umsetzung der WEG-Reform

In einer Stellungnahme hat sich der Bundesrat in seiner Sitzung am 15. Mai 2020 für die vom Kabinett angestrebte Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) ausgesprochen. Im neuen Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) soll unter anderem die EU-Richtlinie 2018/844 umgesetzt werden, die den Anspruch auf private Lademöglichkeiten in Tiefgaragen oder auf Parkplätzen regeln soll. Der Bundesrat forderte jetzt eine schnellst mögliche Umsetzung. Darüber hinaus befasste er sich in derselben Sitzung mit dem Entwurf eines Gesetzes zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität (GEIG), das Klärung bieten soll, wie viele Ladepunkte und Leerrohre zukünftig in Wohn- und Gewerbeimmobilien zur Verfügung gestellt werden müssen.
Weitere Informationen finden sich in den Bundestagsdrucksachen 168/20 zum WEMoG und 111/20 zum GEIG.

WEMoG: Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf

Am 23. März hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zu einer umfassenden Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) beschlossen. Wohnungseigentümer und Mieter, die den Ausbau einer privaten Ladestation für E-Autos planen, können dies künftig leichter realisieren. Auch andere Um- und Ausbaumaßnahmen werden erleichtert. Zudem soll die Teilnahme an einer Wohnungseigentümerversammlung online möglich sein.

Jetzt auch Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) antragsberechtigt

Ab sofort können auch Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) einen Antrag auf Förderung zur Errichtung von Ladeinfrastruktur im Rahmen von LINOx BW stellen. Bei rein privater Nutzung beträgt die Förderquote 60%. Die Antragstellung erfolgt über die unter "Antragstellung" auf dieser Website gelisteten Dokumente. Bitte füllen Sie als antragstellende WEG neben dem easy-Online-Antragsformular, der Vorhabenbeschreibung und der Übersicht der beantragten Ladeinfrastruktur unbedingt auch das Formular "Vollmacht/Erklärungen WEG" aus und ergänzen Sie alle für WEG erforderlichen Unterlagen. Beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise für WEGs!

Projektübergreifender Austausch am ZSW

Im Jahr 2016 hatten 90 Kommunen in Deutschland den zulässigen Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid (NO2) überschritten, 2017 waren es 66 Kommunen. Darum hat das Bundeswirtschaftsministerium 2017 das „Sofortprogramm Saubere Luft“ ins Leben gerufen. Sein Ziel: Durch den vermehrten Einsatz von Elektrofahrzeugen sollen die verkehrsbedingten Schadstoffemissionen in Städten und Ballungsräumen verringert werden. Die geförderten Maßnahmen gliedern sich in die Bereiche Elektrifizierung des Verkehrs, Nachrüstung von Dieselbussen im ÖNPV und Digitalisierung.

Workshop am ZSW Um sich über Methoden und erste Ergebnisse ihrer Arbeit auszutauschen, trafen sich am 16./17. September Beteiligte von 9 Projekten, die im Rahmen des Sofortprogramms gefördert werden, am ZSW in Stuttgart: Dies sind die Projekte eMind, Cities in Charge, DatenTanken, AliGN, LamA, H-stromert, ElMobileBerlin, NOX-Block und LINOx BW. Bei dem projektübergreifenden Workshop, der von den Projekten eMind und LINOx BW initiiert wurde, konzentrieren sich die Forscher auf zwei Hauptthemen: den Abbau der NOx-Belastung sowie den Abbau von Netzhemmnisse verbunden mit dem Aufbau von Ladeinfrastruktur.

Workshop für Antragsteller in Ulm

Im Rathaus in Ulm wurden am 25. September 2019 Stadt und potenzielle Antragsteller über die Fördermöglichkeiten im Rahmen von LINOx BW informiert und zur Antragstellung beraten.

Elektromobilität gegen Stickoxidbelastung: Kick-off von LINOx BW

Workshop am ZSW Am 19. November 2018 startete das LINOx BW Projekt mit einer Kick-off Veranstaltung in Stuttgart. Die Pressemitteilung gibt es hier zum Download